Nachrichten aus der Bolivienpartnerschaft

  • Bolivien-Partnerschaftswoche 2017

    Mit zahlreichen Gästen, Begegnungen und guten Gesprächen haben wir vom 24. September bis 1. Oktober die Bolivien-Partnerschaftswoche 2017 gefeiert. Zum Auftakt waren gleich mehrere Mitglieder der bolivianischen Bischofskonferenz im Bistum zu Gast. Weiter...

  • Dienst- und Begegnungsreise des BDKJ

    Neue Impulse für die Bolivien-Partnerschaft. Die pastorale Arbeit in Bolivien und der Austausch mit Partnerorganisationen standen im Mittelpunkt einer Reise von zehn Vertretern der Katholischen Jugendarbeit im Bistum Trier in das südamerikanische Partnerland des Bistums Trier. Weiter...

  • SoFiA e.V. entsendet 30 junge Menschen in die Welt

    Gruppenfoto der Freiwilligen
    Ein Gruppenfoto zur Erinnerung: Die Freiwilligen mit SoFiA-Geschäftsführer Peter Nilles (hinten links).

    Am 3. Juli wurden 30 junge Männer und Frauen aus dem Bistum in ihren Freiwilligendienst entsandt, den sie im August antreten werden. Neun Freiwillige werden nach Bolivien ausreisen. Mehr Informationen zu den neuen Bolivien-Freiwilligen und ihren Einsatzorten finden Sie hier

    Eine Pressemeldung zur Entsendefeier finden Sie auf der Homepage des Bistums.

  • Bolivianische Tanzeinlage beim Pfarrfest in St. Johannes, Saarlouis-Steinrausch

    Auch zwei kleine Regenschauer während unseres Festes am 25. Juni konnten der guten Stimmung nichts anhaben. Ansonsten im Trockenen konnten wir das leckere Essen und die gepflegten Getränke bei intensiven Gesprächen genießen.
    Das Thema 500 Jahre Reformation hatten wir zum Anlass genommen, gemeinsam mit unseren protestantischen Schwestern und Brüdern zum Pfarrfestauftakt einen ökumenischen Gottesdienst zu feiern. Vielen Dank noch einmal Pastor Hilka für seine Predigt, in der er die Bedeutung unseres Namenspatrons, dem Hl. Johannes der Täufer, herausgestellt hat und dass Jesus Christus selbst zugegen ist, wenn wir unser Pfarrfest feiern. [...]

    Anschließend brachten uns die bolivianische Freiwillige Nohelia Coca Alvarez und ihr Tanzpartner Edwin in traditionellen Gewändern Tänze aus ihrer Heimat dar. Zum Abschluss zeigte unser Projektchor unter Leitung von Kuni Kieren ebenfalls sein Können und zwar diesmal mit Unterhaltungsliedern und Schlagern, die das Publikum zum Mitmachen animierten. […]

    (Auszug aus dem Bericht von Jürgen Thiery, Vorsitzender des PGR Christkönig-St. Johannes.

    Weitere Informationen zu den aktuellen Reverse-Freiwilligen aus Bolivien und ihren Einsatzstellen bei uns im Bistum finden Sie hier.

  • Für den Klimaschutz: Radfahrer erradeln 193 Bäume für Bolivien bei Rundkurs um den Trierer Dom

    Insgesamt 76 Teilnehmerinnen und Teilnehmer radelten zugunsten von Aufforstungsprojekten um den Dom
    Insgesamt 76 Teilnehmerinnen und Teilnehmer radelten zugunsten von Aufforstungsprojekten um den Dom

    Fünf Runden für einen Baumsetzling: Trotz „bolivianischer Hitze“ von über 30 Grad sind 76 Männer, Frauen und Kinder am 19. Juni um den Trierer Dom geradelt, um Aufforstungsprojekte in Bolivien zu unterstützen. Dafür trat auch Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg kräftig in die Pedale und legte 26 Runden zurück. Insgesamt fuhren die Teilnehmenden 966-mal um den Dom und sponserten damit 193 Bäume für das Partnerland des Bistums Trier. Zusätzliche Spenden ließen die Zahl der Bäume auf insgesamt 288 wachsen. Diese kommen unter anderem dem „Wald der Kinder“ zugute, den Schüler in der bolivianischen Stadt El Alto pflanzen und sich so für den Klimaschutz engagieren.

    „Mit ihrem Einsatz haben die Teilnehmer ein deutliches Zeichen gesetzt, dass sie die Anstrengungen der bolivianischen Partner für Umweltschutz und Aufforstung unterstützen wollen“, sagte Ludwig Kuhn von der Diözesanstelle Weltkirche im Bistum Trier. Die Weltkirche hatte im Rahmen des Stadtradelns zur Aktion „Fünf für einen – Radeln für Baumsetzlinge in Bolivien“ eingeladen. Es sei ein „öffentliches Zeichen für den Klimaschutz und für die Veränderung des persönlichen Lebensstils zur Nachhaltigkeit“.

    Spenden sind möglich an IBAN: DE62 3706 0193 3007 8480 47 BIC: GENODED1PAX Stichwort: Bolivienpartnerschaft Bistum Trier „Wald der Kinder".

  • Wassernotstand im Partnerland Bolivien

    Bolivien erlebt momentan die schwerste Dürre seit 25 Jahren. In sieben der zehn größten Städte des Landes herrscht bereits Wasserknappheit. Die Regierung rief am 21. November den Katastrophenfall aus und wies die Bevölkerung an, Wasser zu sparen.

    Die bolivianische Regierung hat wegen einer schweren Dürre den Katastrophenfall ausgerufen. Das Kabinett habe ein Dekret verabschiedet, mit dem angesichts der Dürre und Wasserknappheit in vielen Regionen der nationale Notstand ausgerufen werde, sagte Staatspräsident Evo Morales. Auf dieser Grundlage könnten der Staat und die Kommunen Hilfsgelder freigeben, um das "Menschenrecht auf Zugang zu Wasser" zu erfüllen.

    Zudem rief Morales die Bevölkerung zum Wassersparen auf, wie die Zeitung "La Razón" berichtet. Die Menschen sollten sich auf das Schlimmste vorbereiten, das Problem könne nicht so schnell behoben werden, sagte der Präsident. Der staatliche Wasserversorger Epsas hat daher begonnen, das Trinkwasser zu rationieren, darunter in der Hauptstadt La Paz. Einige Gegenden werden durch Tankwagen mit Wasser versorgt.

    Bolivien leidet unter der schwersten Dürre seit 25 Jahren, zudem war 2016 das heißeste Jahr in dem Andenstaat seit hundert Jahren. Fehlplanungen verschärften die Krise, die durch den Klimawandel und das Wetterphänomen El Niño hervorgerufen wurde. Seit zwei Wochen herrscht akute Wasserknappheit in sieben der zehn größten Städte des Landes.

    Pfarrer Konrad Lisowski, der als Trierer Priester im Rahmen der Bolivienpartnerschaft in El Alto arbeitet, schrieb vergangene Woche: „In El Alto, aber auch in ganz Bolivien gibt es eine enorme Krise. Wasser!!! Es regnet nicht und die Wassertanks sind leer. Seit letzter Woche wird in La Paz Wasser rationiert. 90 Barrios (Stadtviertel) haben gar kein Wasser. Seit heute auch in El Alto. Ich habe Wasser bis 12 Mittags und das nur sehr wenig. Nachmittags ist es abgestellt. Die Menschen werden langsam nervös und die ersten Proteste gehen los.“

  • Bolivienreise 2016

    Gruppe der Bolivienreise 2016

    Vom 15. Juli bis 6. August waren Vertreter von Boliviengruppen und Multiplikatoren aus den Diözesen Trier und Hildesheim zur Begegnungsreise in Bolivien. Lesen Sie hier von ihren Eindrücken und Begegnungen:

    Von Lebensperspektiven, Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit

    Jugendgruppen und Jugendarbeit der Caritas in der Region Cobija - von C. Hof

    Wann hilft Hilfe?

    Besuch eines Caritas-Projekts in Pando, das durch Urwaldpflanzungen Selbstversorgung ermöglichen möchte - von C. Hof

    Partner stärken Umweltbewusstsein

    Über Maßnahmen zur Vermittlung von Umweltbewusstsein in der Gegend von Patacamaya und einen Besuch in der Mine von Colquiri - von L. Kuhn

  • Erzbischof aus Bolivien zu Gast in den Willi-Graf-Schulen

    „Mama, ich habe Jesus getroffen…“

    Zuletzt im Jahre 2007 besuchte ein Erzbischof aus Bolivien die Willi-Graf-Schulen. Auch diesmal geschah es durch den Kontakt zur Diözesanstelle Weltkirche und die Organisation von Herrn Ludwig Kuhn, dass Erzbischof Jésus Juárez Párraga aus Sucre in Bolivien an diesem sonnigen Junimorgen zu Besuch war. Ziel seines Aufenthaltes war es, mit Schülerinnen und Schülern und dem Kollegium ins Gespräch zu kommen und auch über die Partnerschule San Juanillo in Sucre zu berichten. Weiterlesen…