"Wege der Hoffnung gestalten"

Partnerschaftsvereinbarung 2010

Kardinal Julio Terrazas unterschreibt den Partnerschaftsvertrag
Unterzeichnung der Partnerschafts-Vereinbarung der Kirche von Bolivien mit den Bistümern Hildesheim & Trier

Partnerschaftsvereinbarung zwischen der Kirche Boliviens und den Diözesen Hildesheim und Trier
 
Im Rahmen des Jubiläumsjahres "50 Jahre Partnerschaft Bistum Trier - Bolivien" haben am 11. Juli 2010 Kardinal Julio Terrazas, Bischof Norbert Trelle und Bischof Dr. Stephan Ackermann in Sucre / Bolivien die Partnerschaftsvereinbarung "Wege der Hoffnung gestalten" feierlich unterzeichnet. Die Vereinbarung hatten Verantwortliche der drei Partner in einem beteiligungsorientierten Prozess entwickelt. Der wichtigste Schritt dazu war in der gemeinsamen Zukunftskonferenz im Oktober 2009 mit Delegierten aus den drei Partnerkirchen getan worden.

Die Partnerschaftsvereinbarung formuliert Perspektiven für die Weiterentwicklung der Partnerschaft für den Zeitraum von 2010 bis 2020. Das Dokument gliedert sich in sechs Kapitel: Präambel und Geschichte - Theologie und Spiritualität - Organisation und Strukturen - Perspektivprozess 2010 - 2020 -   Ziele - Umsetzung und Überprüfung der Ziele

Am Schluss der Präambel heißt es für heute:

Nuestra realidad hoy

Ante un mundo globalizado, en el que la pobreza, las desigualdades, la falta de oportunidades, el deterioro del medio ambiente y la alteración de valores dañan la dignidad de las personas, llevándolas a la desorientación y a la pérdida de sentido de vida. La crisis financiera mundial, con repercusión en los grupos más vulnerables nos reta a trabajar por los más pobres, buscando superar estructuras económicas injustas a nivel mundial, a generar transparencia y participación.

Unsere Wirklichkeit heute

Angesichts einer immer mehr globalisierten Welt gefährden Armut, Ungleichheit, das Fehlen von Möglichkeiten, die zunehmende Umweltzerstörung und der Wertewandel die persönliche Würde und führen zu Desorientierung und dem Verlust von Lebenssinn. Die weltweite Finanzkrise, die ihre Auswirkungen auf die Schwächsten hat, fordert uns heraus, für die Ärmsten zu arbeiten, indem wir die weltweiten ungerechten wirtschaftlichen Strukturen zu überwinden suchen und Transparenz und Beteiligungsmöglichkeiten schaffen.

La secularización propia de la modernidad y acentuada en la posmodernidad, provoca la búsqueda de una identidad de cristianos comprometidos, que como discípulos misioneros, constructores del Reino promueven un mundo más justo.

Die der Moderne eigene Säkularisierung, die in der Postmoderne noch stärker in Erscheinung tritt, verlangt die Suche nach einer Identität von Christen, die sich verpflichten, sowohl als Jünger Christus nach zu folgen als auch mit zu bauen am Reich Gottes, das eine gerechtere Welt zum Ziel hat.

Los jóvenes y los niños como presente y futuro de la Hermandad, requieren atención especial para que asuman un rol protagónico, construyan nuevas relaciones y contribuyan a la construcción de un mundo mejor.

Kinder und Jugendlichen prägen Gegenwart und Zukunft der Partnerschaft. Sie verlangen eine besondere Aufmerksamkeit, damit sie ihre Protagonistenrolle wahrnehmen, neue Beziehung knüpfen und beitragen können zum Aufbau einer gerechteren Welt.