Mobile Gesundheitsstation für El Alto

Die Bolivienpartnerschaft arbeitet schon lange mit der Stiftung Palliri in El Alto zusammen, die sich tagtäglich für das Wohl von Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen und benachteiligten Familien einsetzt.

Die meisten Kinder und Jugendlichen, die einen der Kindergärten der Stiftung besuchen oder an anderen Programmen der Stiftung teilnehmen, stammen aus Familien indigenen Ursprungs, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben vom Land in die Stadt gezogen sind.

Für eine gute Entwicklung spielt die Gesundheit der Kinder eine zentrale Rolle. Daher möchte die Stiftung Palliri in Zusammenarbeit mit dem Verein Jumana Oataqui eine mobile Gesundheitsstation ins Leben rufen, um die Kinder in rund 20 Kindertagesstätten und Schulen zu betreuen. Der Verein Juamana Oataqui besteht aus Ärzten und Medizinstudenten höherer Semester der Universität, die sich ehrenamtlich engagieren. Gemeinsam mit den Fachkräften von Palliri wollen sie nach und nach alle Bildungseinrichtungen besuchen und die Gesundheit der Kinder sicherstellen. Geplant sind Kampagnen zur Gesundheitsvorsorge und Hygiene, aber auch Impfungen und Erstbehandlungen im Falle von Krankheit. Auch die Behandlung und Beratung von Familienangehörigen soll sichergestellt werden, so z. B. im Falle von schwangeren Müttern. Denn 65 Prozent der Menschen in El Alto leben unterhalb der Armutsgrenze und verfügen nicht über die finanziellen Mittel, um einen Arzt aufzusuchen.

Das Projekt soll zunächst in den Bildungseinrichtungen der Stiftung Palliri realisiert werden. Zielgruppe sind die Kinder und Jugendlichen, aber auch jüngere Geschwister oder Familienangehörige. Dabei sind knapp zwei Drittel Frauen, ein Drittel Männer. In einer zweiten Phase soll das Projekt ausgeweitet werden auf die Kindergärten des Vereins Wawanakan Kusisiñapa, mit dem die Stiftung zusammenarbeitet. Wenn auch dies gut gelingt, plant die Stiftung, das Projekt auch für Jugendliche und Erwachsene aus verschiedenen Vierteln der Stadt, Nachbarschaftsvereinen und Gemeinden zu öffnen.

Die Leiterin der Stiftung Palliri, Isabel Sejas, rechnet damit, dass mit Hilfe dieser Gesundheitsstation ca. 1.500 Patienten im Jahr behandelt werden können.

Mit Spenden in Höhe von 4.200 Euro soll das Vorhaben durch die Bolivienpartnerschaft gefördert werden.

Bitte überweisen Sie Ihre Spende an:

Bistum Trier, Bolivienpartnerschaft

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Spendenvermerk: 300022-Palliri

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