Stationen des Missionskreuzes im Bistum Trier

  • Station 11: Eppelborn

  • Station 10: Neunkirchen

  • Station 9: Klotten (Dekanat Cochem)

    Bolivien-Missionskreuz bei 150-Jahr-Feier in Klotten 

    Die kath. Kirchengemeinde St. Maximin in Klotten feiert ein Jubiläum: Das Hauptschiff der Pfarrkirche wurde vor 150 Jahren eingeweiht. 1865 wurde der Grundstein für das neue Kirchenschiff gelegt. Schon drei Jahre später konnte die Gemeinde die Eröffnung ihrer neuen Kirche feiern. Diese neugotisch gestaltet Kirche zählt zu den am prächtigsten ausgestatteten Kirchen des Moseltals.

    Der Festgottesdienst mit anschließender Prozession anlässlich der Kirmes, die Pfr. Markus Arndt mit der Gemeinde feierte, war der zweite von mehreren Höhepunkten im Laufe des Festjahres. Dank eines weltkirchlich engagierten Teams wurde auch eine Brücke nach Bolivien geschlagen. Eine Nachbildung des Missionskreuzes aus der Chiquitania, das Bischof Ricardo Centellas, der Vorsitzende der bolivianischen Bischofskonferenz, als Zeichen partnerschaftlicher Verbundenheit dem Bistum Trier überreicht hatte, machte Station in Klotten. Zu Beginn des Gottesdienstes führte Pastoralreferent Rudolf Zavelberg in die Zeichenhaftigkeit und Symbolik dieses besonderen Kreuzes ein. Nach Briedel, Zell und Treis-Karden war Klotten nun der vierte Ort im Dekanat Cochem, an dem die Nachbildung des geschichtsträchtigen Kreuzes gezeigt wurde.

    Kontakt: Dekanat Cochem, Arbeitskreis Weltkirche/Eine-Welt-Arbeit.Tel.02673 961947-16; E-Mail: rudolf.zavelberg(at)bistum-trier.de.

  • Station 8: Missionskreuz unterwegs im Saarland

    „El evangelio es alegría“ („Das Evangelium ist Freude“) mit dieser Botschaft war das Missionskreuz aus Bolivien im April im Saarland unterwegs. Am Zweiten Ostersonntag (06. April 2018) stand das bolivianische Kreuz in Völklingen. Tore und Türen der Kirche St. Eligius waren anlässlich des städtischen Frühlingsmarktes weit offen. Viele Besucher des Marktes nutzten die Möglichkeit, um in der Kirche und vor dem Kreuz aus Lateinamerika zu verweilen.

    Ende April gastierte das Barockorchester „Ensamble Moxos“ aus San Ignacio de Moxos im Saarland. Bei den Gottesdiensten und Konzerten in Lebach, Schmelz und Völklingen am 28. und 29. April 2018 spielten die jungen und begabten Musiker aus den bolivianischen Jesuitenreduktionen. Passend zum Gesang, zur Musik und zu den charakteristischen Tänzen aus der „Amazonía“ stand das Missionskreuz im Mittelpunkt der bewegenden Feiern. So war eine Brücke zwischen der Zeit der Jesuitenmissionare des 17. Jahrhunderts und der Aufgabe, das Evangelium heute kraftvoll und ansprechend zu verkünden, geschlagen.

    Michael Meyer

  • Station 7: Heilig-Rock-Tage in Trier

    Während der Heilig-Rock-Tage war das Missionskreuz im Trierer Dom zu sehen.

  • Station 6: PG Zeller Hamm

  • Station 5: Cusanus-Gymnasium, Koblenz

    Das Missionskreuz am Bischöflichen Cusanus-Gymnasium Koblenz

    Vom 15. bis zum 22.März 2018 stand das Missionskreuz in unserer Schulkapelle. Bei verschiedenen Anlässen hat es uns an die Christen in Lateinamerika erinnert:

    - In der Frühschicht am 16.03. haben wir darüber nachgedacht, dass das alltägliche Leben vieler Kinder in Lateinamerika viel schwerer ist, als das von uns. Wir haben auch überlegt, was es bedeutet, dass das Kreuz Blüten treibt.

    - Die Kinder der Klasse 6 haben vor einem halben Jahr vier Bischöfe aus Bolivien in ihrem Stufengottesdienst zu Gast gehabt. Das Missionskreuz war für sie eine Erinnerung an diesen Besuch. Wir sangen, wie schon im September, das Lied „Juntos como hermanos“ und lernten, was Solidarität bedeutet.

    - Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 befassten sich in ihrem Stufengottesdienst anhand der Gestalt von Oscar Romero mit der Frage, was die Aufgabe von Christen in unhaltbaren politischen Situationen ist.

    - Auch beim Kreuzweg der Oberstufe am 21.03.18 in Kobern-Gondorf haben wir die Menschen in Lateinamerika in unser Gebet miteingeschlossen.

     

    Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 6 und 12 haben Wünsche und Bitten für die Christen in Lateinamerika aufgeschrieben:

    => Ich wünsche den Menschen in Südamerika:

    - weniger Korruption,

    - weniger Armut

    - ,dass sie trotz schwieriger Lebensbedingungen nicht ihre Zuversicht, Lebensfreude und ihren Glauben an Gott verlieren.

    => Für unsere Brüder und Schwestern in Südamerika und auf der ganzen Welt. Lass sie durch ihren Glauben verbunden sein!

    => Ich wünsche Ihnen die Stärke und den Mut durchzuhalten und darauf zu vertrauen, jeden Tag aufs Neue das Wertvolle und Schöne im Leben zu sehen.

    => Ich wünsche, dass Kolumbien endlich Frieden findet; Respekt füreinander und die Natur!

    => Good luck! Gott ist mit euch!

    => Jesus is NOT dead!

    => Wir wünschen euch: Gerechtigkeit, Kraft im Glauben, viele Leute, die sich für Frieden einsetzen, Bildungschancen, ehrliche Demokratie, Zusammenhalt und Freiheit!

    => Wir sind alle Menschen und wir sind alle gleich. Jeder auf dieser Welt hat den gleichen Wert, unabhängig von seiner Herkunft und seinem Handeln. Nutzen wir jeden Tag, um glücklich und bewusst zu leben!

  • Station 4: Dekanat Remagen-Brohltal

    „Die Bewohner des Ortes fühlen sich Bolivien sehr verbunden“, erklärte der Dekanatsreferent in Remagen-Brohltal, Wolfgang Henn. In Waldorf gibt es seit 1964 einen Bolivien-Freundeskreis und einen gemeinnützigen Basar, dessen Gewinn an Hilfsorganisationen gespendet wird. Zudem gibt es auf Dekanatsebene einen Arbeitskreis, der sich mit dem südamerikanischen Land befasst. Dieser setzte sich auch dafür ein, dass das Missionskreuz im Breisiger Land einen Stopp einlegt.

    Als Zeichen der partnerschaftlichen Verbundenheit mit der Diözese Trier hat Bischof Ricardo Centellas, Vorsitzender der bolivianischen Bischofskonferenz, eine Nachbildung des Kreuzes an das Bistum übergeben. Bis zum gesamtamerikanischen Missionskongress im Sommer ist es hier unterwegs. Die Stationen werden in Pfarreien, Ordensgemeinschaften und Schulen gestaltet.

    In Remagen-Brohltal wurde es zur Firmvorbereitung genutzt. „Wir haben das Kreuz zum Anlass genommen, um über den Klimawandel und die christliche Verantwortung für die Welt gesprochen“, erläuterte Pastoralreferent Christoph Hof, Mitglied des Arbeitskreises. Innerhalb einer Eucharistiefeier am 6. März stellte Hof den Gottesdienstbesuchern das Holzkreuz vor. Es handelt sich dabei um eine originalgetreue Nachbildung des 300 Jahre alten Kreuzes aus den Chiquitania im bolivianischen Tiefland. „Es soll an den missionarischen Auftrag der Kirche erinnern“, berichtete er. Pfarrer Lothar Brucker war selbst viele Jahre in Bolivien tätig, ist Mitglied des Arbeitskreises und feierte mit den Gläubigen die Messe. Musikalisch gestaltet wurde die Feier durch einen Projektchor, der aus dem Bolivien-Freundeskreis entstanden.Im Arbeitskreis engagieren sich zudem Monique Scheer und Miguel Maldonado. (Julia Fröder, bip)

    Wünsche für die Partner:

    1. Yo tengo fe que todo cambiara, que triunfará por siempre el amor, yo tengo fe que siempre brillará, la luz de la esperanza no se apagara jamás.

    Ich glaube fest, das alles anders wird, dass uns die Liebe immer weiter führt. Ich glaube fest an eine neue Sicht, wenn bald im klaren Licht ein hoffnungsvoller Tag anbricht.

    2. Yo tengo fe, yo creo en el amor, yo tengo fe también mucha ilusión porque yo sé, será una realidad, el mundo de justicia que ya empieza a despertar.

    Ich glaube fest, dass Gott die Liebe ist und dass er an der Liebe alles mist. Ich glaube fest, dass Ziel ist nicht mehr weit, ich hoffe auf die Zeit voll Frieden und Gerechtigkeit.

    3. Yo tengo fe, porque yo creo en Dios, yo tengo fe será todo major, se callarán el grito y el dolor, la gente nuevamente hablará de su ilusión.

    Ich glaube fest an Gott und seine Macht, dass unsere Not endet nach der Nacht. Ich glaube fest, Gott macht die Menschen frei von Schmerzen und Geschrei, und alle Angst ist dann vorbei.

    4. Yo tengo fe, los hombres cantarán una cancion de amor universal, yo tengo fe, será una realidad el mundo de justicia que ya empieta a despertar.

    Ich glaube fest, ein neues Lied stimmt an ein Liebeslied, das jeder singen kann. Ich glaube fest, das Ziel ist nicht mehr weit, ich hoffe auf die Zeit voll Frieden und Gerechtigkeit.

  • Station 3: Kloster Arenberg

    Am 02. Februar haben wir unser Jubiläum eröffnet: 150 Jahre Arenberger Dominikanerinnen.

    Das Kreuz aus Bolivien ist in diesen Tagen ein besonderes Zeichen der Verbundenheit mit unseren bolivianischen Mitschwestern und dem bolivianischen Volk.

    Unser Wunsch:
    tiefe Wurzeln für das bolivianische Volk, um ein starkes Rückgrat zu haben gegen alle Korruption und Ausbeutung.

    Und dass wir hier hellwach bleiben für „Machenschaften“, die das Zusammenleben zwischen den Kulturen erschweren. Wir wünschen unseren bolivianischen Mitschwestern ein Gespür für die Umsetzung der „Heilenden Liebe“, die uns aufgetragen bleibt!

    Kreuzweg am 16. Februar

    Gebet von Papst Franziskus für den V. Missionskongress

    Leben nach dem Evangelium ist immer auch politisch.

    Unsere Bitte für das bolivianische Volk:
    dass das Volk sich seiner Würde und Schönheit bewusst ist, auch wenn die Armut oft entstellt und die Folgen von Armut Familien zerstört.

    Mögen wir von Bolivien die Lebensfreude lernen, die auch in der Liturgie zum Ausdruck kommt auch. Mögen wir uns, bevor es um Evangelisation geht, den Lebensstil Jesu aneignen und Frauen und Männer GOTTES sein.

  • Station 2: Barmherzige Brüder, Trier

    2. Station: 22. - 31. Januar 2018

    In der 2. Januarhälfte hat das Missionskreuz im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier Station gemacht. Am 31. Januar wurde es an die Dominikanerinnen in Koblenz-Arenberg übergeben.

  • Station 1: Josefsstift, Trier

    Station 1: 3. bis 22. Januar

    Bitte für die Partner in Bolivien und unsere Mitschwestern:

               Wir bitten um Stärkung der Missionsarbeit, der Erfahrung der alles umgreifenden Liebe Gottes um Gerechtigkeit, Frieden und Freude. Dass die Zuwendung zum Mitmenschen, die Nächstenliebe im Dienst an den Brüdern und Schwestern weiterhin verwirklicht wird.

    Idee, wie „missionarische Kirche sein“ im Bistum Trier geschehen kann:

    Von den Menschen in Bolivien lernen,

    • trotz vieler Entbehrungen lebensfroh, selbstlos und zuversichtlich zu sein;
    • Vertrauen und Hoffnung aus dem Glauben stärker zu entwickeln.

    Sr. Remigia Ternes CSsJ, Generaloberin

  • Weitere Stationen des Missionskreuzes im Bistum

    10.07. - 14.07.2018

    Trier, Dom