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Aufforstung im Amazonas-Regenwald

Santa Rosa del Abuna ist ein Ort in der Nähe der Stadt Cobija. Die Gegend ist geprägt vom Regenwald des Amazonas-Tieflands. Vor Ort sind die Folgen des Klimawandels auf die Umwelt und damit auf die Lebenssituation der Menschen ein großes Thema. Gerade die Waldbrände des vergangenen Jahres haben allen vor Augen geführt, wie anfällig das Ökosystem sein kann.

Die Caritas vor Ort engagiert sich schon seit vielen Jahren für die Verbreitung und Förderung von Anbaumethoden, die im Einklang mit der Umwelt stehen. Das bedeutet: keine Brandrodung oder sonstige Abholzung, Anbau von Nutzpflanzen vor allem auf brachliegenden Flächen und Bevorzugung von Mischkulturen. So wird die Umwelt geschützt und gleichzeitig die Ernährungssicherheit der Menschen gesichert.

Momentan arbeitet die Caritas mit knapp 200 Familien zusammen, für die Fortbildungen und technische Unterstützung, z.B. beim Anlegen von Obstgärten, angeboten werden.

Der Schwerpunkt des Projektes liegt zunehmend auf der Aufforstung des verlorengegangenen Regenwaldes, um dem Klimawandel und seinen zerstörerischen Folgen etwas entgegenzusetzen: „Den Menschen vor Ort ist der Schutz des Waldes ein dringendes Anliegen, denn die Folgen des Klimawandels zeigen sich immer deutlicher“, erklärt Omar Vargas, der Leiter der örtlichen Caritas. Konkret verfolgt die Caritas das Ziel, in Zusammenarbeit mit den bäuerlichen und indigenen Familien, ca. 100 Hektar verbrannten Wald wieder aufzuforsten.