Projekte - in der Übersicht

Die Bolivienpartnerschaft des Bistums Trier fördert in Abstimmung mit der bolivianischen Bischofskonferenz und der Partnerschaftskommission Projekte auf lokaler, diözesaner und nationaler Ebene in Bolivien aus den verschiedensten Bereichen. Schwerpunkte bilden zurzeit die Themen Bildung und Bewahrung der Schöpfung.

Comedor Patacamaya

Im Comedor Patacamaya bekommen Kinder kostenlos ein Mittagessen und werden bei den Hausaufgaben betreut… mehr...

Kollektenprojekt Cochabamba

Wasserauffangbecken für die Gemeinde Huaykampara

In der Provinz Tapacarí, 50 km von Cochabamba entfernt, in den kargen Hochtälern Boliviens ist die Arbeit in der Landwirtschaft mühsam: starke Bodenerosion und stark schwankende Wetterbedingungen führen immer wieder zu Ernteausfällen oder -einbußen. Daher arbeitet die Pfarrei Cristo de Ramadas schon seit vielen Jahren mit den Kleinbauernfamilien in der Provinz zusammen, um Ihnen durch neue Anbaumethoden und den Bau von Wasserauffangbecken höhere Erträge zu ermöglichen und mehr Sicherheiten zu geben. Weiter...

Sanitäre Anlagen für den Mittagstisch in Oruro

Caracollo ist eine Kleinstadt ca. 40 km nordöstlich von Oruro. Der Großteil der Bevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft oder im Handel. Hier unterhält der Pfarrer der Pfarrei San Andrés, Pfarrer Andrés Loroño Montesinos, seit einigen Jahren einen Comedor, also einen Mittagstisch. Hier erhalten täglich 120 Kinder und Jugendliche ein warmes Mittagessen. „Als wir angefangen haben, hätten wir nie gedacht, dass so viele Kinder und Jugendliche Hunger leiden und nicht wissen, an wen sie sich wenden sollen. Ihre einzige Hoffnung ist die Kirche, hier verbringen sie den Großteil ihrer Freizeit“, so Pfarrer Andrés. Denn neben dem Mittagessen können die Kinder hier ihre Hausaufgaben machen, auf dem von der Pfarrei angelegten Fußballfeld Fußball spielen oder andere Angebote zur ganzheitlichen Entwicklung wahrnehmen. Weil kein Geld da war, um ein eigenes Gebäude für den Comedor zu errichten und auch sonst keine Räumlichkeiten für den Comedor zur Verfügung standen, hat der Pfarrer ihn kurzerhand im Pfarrhaus eingerichtet.Doch natürlich reichen die sanitären Anlagen des Pfarrhauses nicht für die 120 Kinder und Jugendlichen aus. Weiter...

Unterstützung von Landschulinternaten, Potosí

Ganz im Norden der Diözese Potosí unterhalten die Claretiner seit mehr als 30 Jahren fünf Landschulinternate. Die Region ist stark von Landflucht geprägt, da viele auf dem Land keine Zukunft für sich sehen.

Die Claretinern bieten Jugendlichen aus einfachen Verhältnissen die Möglichkeit, im Internat zu wohnen und die weiterführende Schule, die ebenfalls von den Claretinern geleitet wird, zu besuchen. Aufgrund der weiten Entfernungen auf dem Land wäre ohne die Internate für viele der Jugendlichen der Zugang zu Bildung deutlich erschwert. Die knapp 600 Jugendlichen wohnen im Internat, erhalten vier Mal am Tag eine Mahlzeit und werden bei den Hausaufgaben unterstützt, um ihre schulischen Leistungen zu verbessern. Weiter...

Umweltbildung per Radio, Aiquile

Die Prälatur Aiquile ist sehr ländlich geprägt. Im Schnitt leben knapp neun Menschen auf einem Quadratkilometer. Das Jahreseinkommen vieler Menschen liegt unter 1.000 US-Dollar, sodass sie es sich nicht leisten können, ständig für den Gottesdienst oder für Veranstaltungen in die größeren Gemeinden zu kommen. Daher unterhält die Kirche schon seit mehreren Jahrzehnten vier Radio-Sender, um die Menschen zu erreichen. Die Bandbreite der Beiträge ist bemerkenswert: Von Verkündigung und Katechese sowie der Übertragung von Gottesdiensten bis hin zu Alphabetisierungskursen und Gesundheitsbildung werden viele Themen angegangen. Weiter...

Schutz des Tahuamanu-Flusses, Pando

Der 245 Kilometer lange Tahuamanu-Fluss ist einer der längsten Flüsse in der Region Pando. Entlang des Flusses gibt es eine enorme Vielfalt von Flora und Fauna und die Lagunen entlang des Flusses ermöglichen den Fischern gute Fangmöglichkeiten. Der Tourismus bietet darüber hinaus die Möglichkeit, einstündige Bootstouren entlang der „Fisch-Route“ zu buchen. Doch seit einiger Zeit ist der Fluss bedroht: Durch achtlos entsorgte Abfälle und abgeleitete Abwässer wird der Fluss immer stärker verschmutzt. Weiter...

Kollektenprojekt Potosí

Trinkwasser richtig nutzen!

Die auf 4.100 Metern gelegene Stadt Potosí ist in den letzten 20 Jahren stark gewachsen, da immer mehr Menschen in der Hoffnung auf bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen vom Land in die Stadt abwandern, denn der Rohstoff- Boom der vergangenen Jahre hat dem Bergbau in der Region wieder Auftrieb gegeben. Gerade in den Randgebieten sind fünf lose Stadtviertel ohne städtebauliche Strukturen und Anschlüsse an die öffentliche Trink- und Abwasserversorgung entstanden. Diese werden lediglich durch Tankwagen mit Wasser versorgt. Weiter...