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mit Hilfe von Ausbildungsprogrammen

Projekt zur sozialen Wiedereingliederung

Santa Cruz de la Sierra ist nicht nur die größte Stadt Boliviens, sondern gehört neben La Paz, El Alto und Cochabamba auch zu den Städten Boliviens mit den größten Armenvierteln. Perspektivlosigkeit und Armut führen dazu, dass vor allem Jugendliche aus schwächeren sozialen Schichten Gefahr laufen, in die Kriminalität abzurutschen und straffällig zu werden. Häufig wird dieses Risiko noch durch einen falschen Freundeskreis oder familiäre Konflikte verstärkt. Im August 2013 wurde das neue Kinder- und Jugendgesetz verabschiedet, das u. a. vorsieht, jugendliche Straftäter durch Wiedereingliederungsmaßnahmen zurück auf den rechten Weg zu führen statt Gefängnisstrafen zu verhängen. Doch bisher wird dieses Modell noch kaum umgesetzt. Stattdessen gehen die Polizeikräfte  weiterhin mit „eiserner Hand“ gegen straffällig gewordene Jugendliche vor.

Das Zentrum Fortaleza in Santa Cruz besteht seit dem Jahr 2001 und nimmt sich genau dieser Jugendlichen und ihrer Familien an. Die Jugendlichen können ihren Strafvollzug hier statt im Gefängnis verbringen. In den ersten Jahren kümmerte es sich um Jugendliche zwischen zwölf und vierzehn Jahren, mittlerweile liegt der Fokus nur noch auf den Vierzehn- bis Fünfzehnjährigen. Insgesamt wurden seit Bestehen des Zentrums 1085 Jugendliche aufgenommen, von denen der allergrößte Teil – 950 Jugendliche – erfolgreich gefördert und wie-der in die Gesellschaft integriert werden konnte.

Die Jugendlichen leben je nach Strafmaß im Zentrum selbst oder bei ihren Familien. Die Basisprogramme des Zentrums reichen von den Bereichen Bildung, physische und psychische Entwicklung über familiäre Wiedereingliederung bis hin zu kulturellen und spirituellen Angeboten und haben zum Ziel, den Jugendlichen ihr Fehlverhalten vor Augen zu führen, sie zum Umdenken zu bewegen und durch individuelle, professionelle Betreuung ihre Entwicklung und soziale Wiedereingliederung zu fördern. Außerdem arbeitet das Zentrum auf politischer und Bildungsebene mit den lokalen Institutionen zusammen, um den Jugendlichen einen Ausbildungsplatz zu vermitteln. Ziel ist es, die Vorteile, die dieses Modell des Strafvollzugs sowohl für den Jugendlichen als auch für die Gesellschaft hat, aufzuzeigen und einen Beitrag zum sozialen Wandel zu leisten.

Zu den verschiedenen Programmen gehört auch ein Computerkurs, um die Jugendlichen auf die Arbeitswelt vorzubereiten. Die vorhandenen Computer sind schon über zehn Jahre alt oder mittlerweile nicht mehr funktionsfähig. Aus diesem Grund benötigt das Zentrum nun eine Neuausstattung des Computerraums, da die Computer nicht mehr mit der heuti-gen Software kompatibel und für die heutigen Anforderungen ungenügend sind.

Träger des Projekts ist das Zentrum Fortaleza. Verantwortlicher ist der Leiter des Zentrums Mario Mazzoleni.

Mit Spenden in Höhe von 2.635 EUR soll das Vorhaben durch die Bolivienpartnerschaft gefördert werden.

Bitte überweisen Sie Ihre Spende an:

Bistum Trier, Bolivienpartnerschaft

IBAN: DE62 3706 0193 3007 8480 47
BIC: GENODED1PAX

Spendenvermerk: Zentrum Fortaleza

Für die Spendenquittung unbedingt die eigene Anschrift im Betrefffeld der Überweisung angeben. Danke!