Caminando juntos - gemeinsam auf dem Weg

Bolivienpartnerschaft

Rad-Rundkurs um den Dom - 19. Juni 2017, 18:00 - 20:00 Uhr

Es wird wieder geradelt!

Radrundkurs um den Trierer Dom 2016 - Im vergangenen Jahr wurden 620 km gefahren und Spenden für 330 Baumsetzlinge gesammelt.
Im vergangenen Jahr wurden 620 km gefahren und Spenden für 330 Baumsetzlinge gesammelt.

Im Rahmen des Stadtradelns 2017 lädt die Diözesanstelle Weltkirche und die Stadtradel-Gruppe „a bicicleta  - fahrt Rad!  Trier plus Bolivien“ am 19. Juni, 18:00 - 20:00 Uhr zu einem Rad-Rundkurs um den Dom ein.

Mit den Radrunden um den Dom unterstützen die Radler und Sponsoren Baumpflanzprojekte in Bolivien. In El Alto pflanzen Schüler einen Wald der Kinder, auf dem Altiplano soll bei Patacamaya ein Partnerschaftswald weiter wachsen.
Mit 5 Euro kann die Aufzucht und Pflege eines Setzlings ermöglicht werden.

Bolivien-Partnerschaftswoche 2017

Bolivianische Bischöfe im Bistum zu Gast!

Die diesjährige Bolivien-Partnerschaftswoche zum Thema Schöpfungsverantwortung startet am 24. September. Zum Auftakt werden einige Mitglieder der Bolivianischen Bischofskonferenz im Trierer Bistum zu Gast sein und Gemeinden besuchen.

Wenn auch Sie am 24. September einen Bischof in Ihre Gemeinde einladen wollen, wenden Sie sich bitte an Regina Schömig von der Diözesanstelle Weltkirche, 0651/7105-395.

Folgende Bischöfe werden bei uns zu Gast sein:

Mons. Antonio Reimann, OFM apostol. Vikar von Ñuflo de Chávez
Mons. Julio María Elías Montoya, OFM apostol. Vikar von Beni
Mons. Frernando Bascopé Müller Bischof Castrense
Mons. Percy Lorenzo Galván Flores Bischof der Prälatur Corocoro
Mons. Eugenio Scarpellini Bischof von El Alto
Mons. Eugenio Coter Apostol. Vikar von Pando
Mons. Ricardo Centellas Guzmán Bischof von Potosí
Mons. Waldo Barrionuevo Ramirez, CSsR Weihbischof des Vikariats Reyes
Mons. Jesús Juárez Párraga, SDB Erzbischof von Sucre
Mons. Tito Solari Capellari, SDB Erzbischof em. von Cochabamba
Mons. Braulio Sáez Garcia Weihbischof von Santa Cruz
Mons. Robert Herman Flock Bischof von San Ignacio de Velasco
P. José Fuentes Caro stv. Generalsekretär der Bol. Bischofskonferenz
P. Ben Hur Soto Sekretär der Abteilung Pastoral der Bol. Bischofskonferenz

Wassernotstand im Partnerland Bolivien

Bolivien erlebt momentan die schwerste Dürre seit 25 Jahren. In sieben der zehn größten Städte des Landes herrscht bereits Wasserknappheit. Die Regierung rief am 21. November den Katastrophenfall aus und wies die Bevölkerung an, Wasser zu sparen.

Die bolivianische Regierung hat wegen einer schweren Dürre den Katastrophenfall ausgerufen. Das Kabinett habe ein Dekret verabschiedet, mit dem angesichts der Dürre und Wasserknappheit in vielen Regionen der nationale Notstand ausgerufen werde, sagte Staatspräsident Evo Morales. Auf dieser Grundlage könnten der Staat und die Kommunen Hilfsgelder freigeben, um das "Menschenrecht auf Zugang zu Wasser" zu erfüllen.

Zudem rief Morales die Bevölkerung zum Wassersparen auf, wie die Zeitung "La Razón" berichtet. Die Menschen sollten sich auf das Schlimmste vorbereiten, das Problem könne nicht so schnell behoben werden, sagte der Präsident. Der staatliche Wasserversorger Epsas hat daher begonnen, das Trinkwasser zu rationieren, darunter in der Hauptstadt La Paz. Einige Gegenden werden durch Tankwagen mit Wasser versorgt.

Bolivien leidet unter der schwersten Dürre seit 25 Jahren, zudem war 2016 das heißeste Jahr in dem Andenstaat seit hundert Jahren. Fehlplanungen verschärften die Krise, die durch den Klimawandel und das Wetterphänomen El Niño hervorgerufen wurde. Seit zwei Wochen herrscht akute Wasserknappheit in sieben der zehn größten Städte des Landes.

Pfarrer Konrad Lisowski, der als Trierer Priester im Rahmen der Bolivienpartnerschaft in El Alto arbeitet, schrieb vergangene Woche: „In El Alto, aber auch in ganz Bolivien gibt es eine enorme Krise. Wasser!!! Es regnet nicht und die Wassertanks sind leer. Seit letzter Woche wird in La Paz Wasser rationiert. 90 Barrios (Stadtviertel) haben gar kein Wasser. Seit heute auch in El Alto. Ich habe Wasser bis 12 Mittags und das nur sehr wenig. Nachmittags ist es abgestellt. Die Menschen werden langsam nervös und die ersten Proteste gehen los.“

Die Bolivienpartnerschaft des Bistums Trier schlägt Brücken zur Kirche von Bolivien und zu vielen Kooperationspartnern im Land. Die bolivianischen Partner sind engagiert in Kinder- und Jugendprojekten, in der Förderung von Pfarreien und pastoralen Initiativen; sie beteiligen sich an der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen wie der sozialen Entwicklung und der Schöpfungsverantwortung.

Wald der Kinder - El Alto
Wald der Kinder - El Alto
Austausch von Landwirt zu Landwirt
Partnerschaftsvereinbarung 2010: Bischof Ackermann & Card. Terrazas

Die Bolivienpartnerschaft ist zu einem Profil-Element des Bistums Trier geworden. Konkrete Solidarität, gemeinsames Eintreten für globale Gerechtigkeit und viele Begegnungen auf Augenhöhe sind Wege des gemeinsamen Engagements unserer Kirchen.

Die Partnerschaft ist eine Einladung.

Austausch über Basisgemeinden in Bolivien
  • Lernen Sie die Initiativen der bolivianischen Partner kennen!
  • Beteiligen Sie sich an der partnerschaftlichen Unterstützung!
  • Nehmen Sie die Gelegenheiten zu Begegnung mit Partnern aus Bolivien wahr und lernen Sie die Kultur und Geschichte Boliviens kennen!
  • Erfahren Sie, wie Partner in Bolivien ihren christlichen Glauben leben und Gemeinde bilden.