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5. Gesamtamerikanischer Missionskongress in Santa Cruz Bolivien gestartet!

Vom 10. bis 14. Juli findet der 5. Missionskongress für ganz Amerika in Bolivien statt. Aus allen Ländern Nord-, Mittel- und Südamerikas nehmen Delegationen teil. Ziel des internationales Kongresses ist es, unter dem Leitwort „¡América en misión, el Evangelio es alegría!“ (Amerika missionarisch auf dem Weg, das Evangelium bedeutet Freude!)

Die Identität und das missionarische Engagement für die Mission zu stärken, um die Freude des Evangeliums allen Völkern zu verkünden und dabei besonders auf die Peripherien der Welt heute zu achten  und einer gerechteren, solidarischen und geschwisterlichen Gesellschaft zu dienen.

Am Kongress nehmen Teilnehmer aus dem Bistum Trier als Vertreter der Partnerkirche Boliviens teil. Ihre Eindrücke können Sie hier verfolgen.
Zur Vorbereitung des Missionskongresses hatte die bolivianische Bischofskonferenz die Nachbildung eines Missionskreuzes aus den Jesuitenreduktionen des bolivianischen Tieflands an alle Bischofskonferenzen Amerikas überreicht. Ein solches Missionskreuz übergab im September 2017 der Vorsitzende der bolivianischen Bischofskonferenz, Bischof Ricardo Centellas, an die Trierer Partnerkirche. Dieses Kreuz hat seit Anfang 2018 Stationen in Gemeinden, Orden und Schulen gemacht und ist während des Missionskongresses im Dom zu Trier aufgestellt.

  • Tag 3 des Missionskongresses - Bildimpressionen von M. Meyer

  • Tag 2 des Missionskongresses - Eindrücke vom 11. Juli 2018

    "Am zweiten Tag des Missionskongresses, der unter dem Leitwort "América en misión, el evangelio es alegría (Amerika missionarisch auf dem Weg, das Evangelium bedeutet Freude!)" steht, fanden sich die rund 3000 Teilnehmenden am Versammlungsort ein, um neue Impulse zu erhalten, Erfahrungen auszutauschen und ihrer jeweiligen Ortskirche ein Gesicht zu geben. Bezeichnenderweise widmete sich der erste Vortrag des Kongresses der begeisternden Freude des Evangeliums. Bischof Guido Charbonnea (Honduras) hob in seinen Ausführungen unter anderem hervor, dass es bei der Verkündigung des Evangeliums nicht um eine formelle oder unterkühlte Mitteilung einer Botschaft geht; vielmehr soll diese Verkündigung lebendig und von Freude geprägt sein. Bischof Ricardo Centellas, der Vorsitzende der Bolivianischen Bischofskonferenz, gab in einer der Untergruppen, in denen die Anstöße des Vortrags vertieft und diskutiert wurden, zu bedenken, dass uns nicht die Sammlung von Titeln mit Freude erfüllt, sondern die Großzügigkeit." (Yvonne Uebel)

  • Tag 1 des Missionskongresses: Eindrücke vom 10. Juli

    "Kardinal Filoni, Präfekt der Kongregation der Evangelisierung der Völker, betonte in seiner Predigt bei der Messe zur Eröffnung des 5. gesamtamerikanischen Missionskongresses in Santa Cruz: 'Die Mission hat ein einziges Herz, ein einziges Zentrum, einen einzigen Namen: Jesus, der in der hebräischen Terminologie "Gott ist Hilfe" heißt.'" (Yvonne Uebel)

     

    "Dieses missionarische Ereignis möge das Leben der Kirche Boliviens erneuern. Es ist ein wertvolles Zeichen, dass das Missionskreuz in dieser Woche des Missionskongresses in der Kathedrale von Trier steht." (Bischof Ricardo Centellas, Vorsitzender der Bolivianischen Bischofskonferenz)

     

    Weitere Bildimpressionen von Peter Nilles und Michael Meyer finden Sie hier.

Trier gratuliert Kardinal Ticona

Toribio Ticona aus Bolivien ist einer der 14 neuen Kardinäle in der katholischen Kirche.

Vor dem Petersplatz bildeten sich lange Schlangen mit Menschen aus den Herkunftsdiözesen und -ländern der 14 neuen Kardinäle, die von Papst Franziskus das Kardinalsbirett und den Ring als Zeichen ihrer neuen Würde und Rolle erhielten. Es war – wieder – ein ausdrücklich weltkirchliches Konsistorium: Die Besucher zeigten die Fahne Madagaskars, die Pilgergruppe aus Pakistan hatte Sonnenschirme mit dem Namen ihres Erzbischofs. Und zu den 14 neuen Kardinälen zählte auch Toribio Ticona, emeritierter Bischof der Prälatur Corocoro, gelegen auf dem bolivianischen Altiplano.

Als am Pfingstsonntag die Nachricht kam, dass aus Bolivien der inzwischen 81 Jahre alte Toribio Ticona von Papst Franziskus die Kardinalswürde erhalten werde, gab es zunächst ungläubige Rückfragen und große Überraschung. Mit ihm hatte keiner gerechnet – und er selbst ebenso wenig. Mit der Nachricht verband sich dann die Freude über die große Wertschätzung, die der Papst diesem einfachen, bescheidenen und authentischen Seelsorger und Bischof gegenüber zum Ausdruck brachte und mit ihm der ganzen bolivianischen Kirche. Weiter...